OV Burlafingen / Steinheim
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Der Stadtverband hat einen neuen Vorsitzenden

7. August 2019

Die CSU-Stadtverbandsversammlung brachte ein eindeutiges Ergebnis bei der Wahl des neuen Vorsitzenden und seiner beiden Stellvertreter. Der Arbeitsbericht des bisherigen Vorsitzenden verdeutlichte den guten Zusammenhalt der Neu-Ulmer CSU-Organisationen und das Grußwort des Oberbürgermeisters stellte heraus, wie erfolgreich das Team in den letzten Jahren gearbeitet hat.

Der Abend im “Salon Moto” war zweigeteilt. Zum einen musste turnusgemäß der Vorsitzende des Stadtverbands gewählt werden, zum anderen stand aber auch die Nominierung des Bewerbers / der Bewerberin für die Oberbürgermeisterkandidatur auf dem Programm (siehe eigener Bericht).

Es schien daher ein langwieriger Abend zu werden, aber der Schein trügte. Schon das Ambiente des “Salon Moto”, für eine CSU-Veranstaltung eine gänzlich neue Form einer Veranstaltungslokalität, lockerte den Abend auf und gab ausreichend Gelegenheit, dass sich die Gäste untereinander kennenlernen konnten und viele zwischenmenschliche Gespräche geführt wurden.

Der scheidende Stadtverbandsvorsitzende Johannes Stingl konnte unter den mehr als 100 Gästen neben den CSU-Mitgliedern auch viele Ehrengäste begrüßen. Die Ulmer Bundestagsabgeordnete Ronja Kämmer, MdB, Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch, die Landtagsabgeordnete Dr. Beate Merk, MdL und Oberbürgermeister Gerold Noerenberg gehörten ebenso zu den Gästen wie zahlreiche Vertreter aus dem Landkreis, der Wirtschaft, dem Sport und weiteren Institutionen.

In seinem Arbeitsbericht freute sich Stingl über verschiedene Veranstaltungsformen innerhalb der Ortsverbände, die mittlerweile schon fast zur Tradition geworden sind, wie das “Martingsgans-Essen” in Holzschwang, das “Grillfest” im Silberwald, den “Kaffee- und Kuchenstand” bei Dorffest Pfuhl oder auch den “Dorfplatzhock” in Burlafingen. Diese und andere Veranstaltungen böten die einmalige Chance, mit den Bürgern direkt in Kontakt zu bleiben.

Besondere Freude zeigte Stingl, dass die Junge Union mit ihren Ortsverbänden in Pfuhl/Burlafingen und Neu-Ulm und dessen Vorsitzenden Michael Loose und Markus Brust wieder neuen Schwung bekommen hätten.

Die Mitgliederzahl im gesamten Stadtverband sei mit 3 % zwar leicht rückläufig, jedoch sei man mit 224 Mitgliedern immer noch ein starker Verband. Als besonders gut hob Stingl auch die Zusammenarbeit mit der CSU-Fraktion und den CSU-Verbänden in der Stadt hervor. Für die Mitglieder und Interessierten an der Kandidatenwahl zur Kommunalwahl 2020 habe man drei “Mit-mach-Ortskonferenzen” abgehalten, bei denen sehr viele gute Themen festgemacht werden konnten.

Eine besondere Herausforderung werde wohl die Kandidatenfindung für die Kreistagswahl im nächsten Jahr sein. Man gehe offen in die Gespräche und wünsche sich, dass die Themen Lessing-Gymnasium, Edwin-Scharff-Haus-Parkhaus, Kreiskliniken usw. positiv geführt werden könnten.

“Wir sind froh, Ihnen eine OB-Kandidatin zur Wahl stellen zu können, die die heranstehenden Aufgaben bewältigen kann und wird”, so Stingl.

Die im ersten Teil des Abends dann durchgeführten Wahlen zum neuen Stadtverbandsvorsitzenden und seiner Stellvertreter erbrachten jeweils eindeutige Ergebnisse, die von den Gästen mit viel Applaus quittiert wurden.

Neuer Vorsitzender des Stadtverbands Neu-Ulm mit den Ortsverbänden Neu-Ulm, Pfuhl und Burlafingen/Steinheim mit 59 von 59 abgegebenen gültigen Stimmen: Thomas Ott, Burlafingen.

Zu seinen Stellvertretern wurden Johannes Stingl (CSU Pfuhl) und Reinhard Junginger (CSU Neu-Ulm) ebenso eindeutig gewählt.

Alle drei Gewählten nahmen dankend die Wahl an. Stingl schloss den ersten Teil des Abends mit den Worten: “Wir müssen uns nicht verstecken, wir haben einen tollen Job gemacht und die CSU ist bekannt dafür, dass sie ein klasse Team hat. Und das wird auch im neuen Stadtrat ab März 2020 so sein, mit einer CSU-Frau als neue Oberbürgermeisterin”.

Lesen Sie hier Stingls Begrüßungsrede 20190806_stingl_Stadtverband 2019 Begrüßung und seinen Arbeitsbericht 20190806_Stingl_Stadtverband 2019 Arbeitsbericht nach.

Waltraud Oßwald

Fotos W. Oßwald